MÖGLICHE URSACHEN UND 9 TIPPS GEGEN GESCHWOLLENE AUGENLIDER

Geschwollene Augen Geschwollene Augen
© Fotograf: Alessandro Grandini
Geschwollene Augen

Manche Menschen wachen morgens mit geschwollenen Augen auf, bei anderen schwellen die Augen im Laufe eines anstrengenden Tages an. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt können solche Schwellungen sehr unangenehm sein, vor allem wenn noch weitere Beschwerden wie Brennen oder Jucken hinzukommen. Was dahinter steckt und wie Sie sich selbst bei geschwollenen Augen helfen können, lesen Sie hier.

Warum schwellen Augenlider an?

Die Schwellung der Augen entsteht, wenn sich Lymphflüssigkeit in den Augenlidern staut. Dadurch sammelt sich die Flüssigkeit im Gewebe und die Augenlider verdicken sich. Das kann völlig harmlose Ursachen haben, aber manchmal auch Hinweis auf eine Augenerkrankung sein. Häufig entstehen geschwollene Augen durch:

  • eine zu kurze, schlaflose Nacht
  • weinen
  • den Aufenthalt in einem rauchigen Raum
  • die Arbeit vor dem Bildschirm
  • den Aufenthalt in klimatisierten Räumen
  • eine Erkältung
  • eine Augenentzündung
  • Allergien
  • trockene Augen (Sicca-Syndrom)

Manche Menschen sind nur hin und wieder davon betroffen. Andere hingegen leiden jeden Morgen unter den Beschwerden. Dann sollte ein Augenarzt um Rat gefragt werden, um mögliche Erkrankungen abzuklären. Augenentzündungen oder trockene Augen bedürfen unbedingt einer ärztlichen Behandlung.

Was kann man gegen geschwollene Augen tun?

Wenn die geschwollenen Augen nach einer kurzen Nacht oder durch Rauch entstanden sind, gibt es ein paar erste Hilfe-Tipps, die die Augen schnell wieder abschwellen lassen.

9 Tipps gegen geschwollene Augen

  1. Schlafen: Nach der Party ist es einmal spät geworden, dafür sollten Sie am nächsten Tag früher ins Bett gehen, um den Augen ausreichend Erholung zu gönnen. Achten Sie im Schlafzimmer auf eine nicht zu warme Zimmertemperatur. Denn die Wärme lässt die Augen zusätzlich anschwellen.
  2. Flüssigkeit: Damit sich kein Wasser im Gewebe anstaut, sollten Sie täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bestenfalls trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee.
  3. Gurkenscheiben: Nach einer kurzen Nacht helfen Gurkenscheiben, die auf die angeschwollenen Augen gelegt werden. Sie spenden neben dem kühlenden Effekt auch Feuchtigkeit.
  4. Kühlen: Sind die Augen morgens angeschwollen, ist Kühlen eine effektive Maßnahme. Dazu können Sie eine Kühlbrille verwenden oder auch einen Teelöffel aus dem Eisfach. Teebeutel (z.B. Schwarztee oder Grüner Tee), die über Nacht im Kühlschrank gelagert werden, dienen ebenfalls als kühlende Kompresse.
  5. Augen-Roller: Es gibt sogar spezielle Roll-On-Sticks zur Augenpflege, die die Augen angenehm kühlen und gleichzeitig durch Inhaltsstoffe wie Hamamelis oder Koffein eine abschwellende Wirkung haben.
  6. Kontaktlinsenpause: Für die gereizten Augen ist das Tragen von Kontaktlinsen purer Stress. Greifen Sie deshalb lieber zur Brille, bis die Schwellung zurückgegangen ist.
  7. Massage: Sind die Augen nicht nur geschwollen, sondern auch gerötet, könnte sich über Nacht Talg in den Drüsen festgesetzt haben. Dann kann eine sanfte Massage der Augenlider helfen, die Schwellung zu beseitigen. Üben Sie mit den Fingern sanft kreisende Bewegungen rund ums Auge aus und streichen Sie sanft in Richtung Innenwinkel des Auges. Mit einem Wattepad können Sie verkrustete Talgreste entfernen.
  8. Salz reduzieren: Zu viel Salz kann Wasseransammlungen fördern. Deshalb sollten Sie den Salzkonsum einschränken, wenn Sie häufiger mit geschwollenen Augen aufwachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene eine Menge von zehn Gramm Salz als tägliche Obergrenze.
  9. Pause für die Augen: Wenn Sie allgemein viel vor dem Bildschirm arbeiten, sollten Sie Ihren Augen zwischendurch eine Pause zu gönnen. Das geht sogar ganz einfach: Schließen Sie beispielsweise während eines Telefonats die Augen oder schauen Sie ein paar Minuten aus dem Fenster in die Ferne.

Sind die geschwollenen Augen jedoch bereits ein dauerhaftes Problem, könnte sich dahinter das Sicca-Syndrom verbergen. Hier hilft beispielsweise die regelmäßige Benetzung mit befeuchtenden Augentropfen, die sich wie der Tränenfilm über die Augenoberfläche legen und dem Auge Schutz geben.

Was hilft gegen geschwollene Tränensäcke?

Viele Menschen kennen das Problem: geschwollene Tränensäcke. Vor allem Frauen leiden darunter und versuchen, die Pölsterchen unter den Augen mit Make-up zu verstecken. Vor allem Kühlen, viel Trinken, wenig Stress und ausreichend Schlaf sind die besten Mittel, um Tränensäcke zu vermindern und die Augen wieder frisch und strahlend aussehen zu lassen.

 

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