Office-Eye-Syndrom

Office-Eye-Syndrom Office-Eye-Syndrom
© Fotograf: Fizkes
Office-Eye-Syndrom

Ein Tag im Büro kann ganz schön anstrengend sein – auch für die Augen. Denn der starre Blick auf den Bildschirm, die trockene Raumluft und die stundenlange Beanspruchung setzen die empfindlichen Augen stark unter Stress. Um Folgeschäden zu verhindern, sollten Sie dagegen etwas tun!

Was ist das Office-Eye-Syndrom?

Beim sogenannten Office-Eye-Syndrom (übersetzt: Büro-Augen-Syndrom) sind die Augen durch die Büroarbeit dauerhaft überansprucht. Denn ein Büro-Job ist heutzutage Schwerstarbeit für die Augen. Durch den ständigen Blick auf den Bildschirm und die verminderte Lidschlagfrequenz werden sie trocken und beginnen zu jucken und zu brennen. Denn selbst unser Gehirn vergisst dann, den unwillkürlichen Lidschlagreflex auszuführen. Dabei ist der Lidschlag unerlässlich für die Gesundheit unserer Augen. Dadurch wird in regelmäßigen Abständen der Tränenfilm auf dem Auge erneuert. Gerät das System nun durch das Starren auf den Bildschirm ins Stocken, wird die Augenoberfläche nicht ausreichend befeuchtet.

Eine zu trockene Raumluft, wie sie üblicherweise in den klimatisierten oder beheizten Büroräumen vorkommt, belastet das Auge zusätzlich. Sie führt zu einer vorzeitigen Verdunstung des Tränenfilms. Wird das Auge durch die Arbeit am PC dann nicht regelmäßig neu benetzt, trocknet die Augenoberfläche aus und verursacht unangenehme Beschwerden. Diese werden oft durch das Tragen von Kontaktlinsen verstärkt, die ebenfalls ein großer Stressfaktor für die empfindlichen Sehorgane sein und zu den Ursachen für trockene Augen gehören können.

Wie äußert sich das Office-Eye-Syndrom?

Büroarbeit kann zu trockenen Augen führen, die sich wiederum durch folgende Beschwerden äußern:

  • brennende Augen
  • juckende Augen
  • müde Augen
  • gerötete Augen
  • Fremdkörpergefühl in den Augen

Außerdem können trockene Augen auch tränen, so seltsam das klingen mag. Durch den ausbleibenden Lidschlag führt die dadurch immer stärker werdende Trockenheit des Auges zu einer so starken Reizung, dass es zu einer Überproduktion (Reizsekretion) von Tränenflüssigkeit kommt. Diese zusätzlich gebildete Tränenflüssigkeit befeuchtet das Auge jedoch nicht, denn sie fließt direkt wieder ab. Ein weiterer Grund für tränende Augen ist eine mangelhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit.

Die Trockenheit der Augen empfinden Betroffene als sehr unangenehm. Doch das ist nicht das einzige Problem: Sie kann auch ernstzunehmende Folgen nach sich ziehen. Werden die Augen nicht ausreichend durch den Tränenfilm geschützt, können sich Bakterien und andere Krankheitserreger leichter ansiedeln und beispielsweise eine Bindehautentzündung auslösen.

Was kann ich gegen das Office Eye Syndrom tun?

In erster Linie sollten Sie Ihren Arbeitsplatz augenfreundlich gestalten. Hier in paar Tipps:

  • Ihr Schreibtisch sollte 20 bis 50 cm unter Ihrer horizontalen Blicklinie liegen. Dadurch müssen Sie den Blick leicht nach unten richten, was für die Augen eine entspanntere Position bedeutet.
  • Halten Sie einen Mindestabstand von 50 bis 80 cm zu Ihrem Bildschirm. Der angenehmste Abstand hängt dabei von der Monitorgröße ab.
  • Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle. Ideal ist eine Mischung aus Schreibtischlampe und Deckenbeleuchtung. Auch eine Kombination verschiedener Leuchtmittel kann die Augen entlasten. Etwa konventionelle Glühlampen, Halogenlicht und Leuchtstoffröhren – diese Lichtquellen besitzen unterschiedliche Farbanteile (blau, rot und grün), die in Kombination dem Tageslicht ähneln.
  • Ihr Bildschirm sollte keine anderen Lichtquellen reflektieren. Ideal wäre es, wenn der PC im rechten Winkel zum Fenster aufgestellt ist. Alternativ hilft auch ein vorgesetzter Blendschutz-Filter.

Zusätzlich zu den optimierten Arbeitsplatzbedingungen sollten Sie Ihren Augen immer wieder kurze Pausen gönnen. Oft reichen schon fünf Minuten, damit die gestressten Augen sich regenerieren. Schauen Sie beispielsweise immer wieder kurz vom Bildschirm auf und lassen den Blick durch den Raum schweifen. Dabei sollten die Augen aus ihrer starren Position bewegt werden, der Kopf bleibt ganz ruhig. Sie können auch das sogenannte Palmieren durchführen: Dazu wärmen Sie Ihre Hände durch Reiben, schließen die Augen und legen die warmen Handflächen sanft über die Augen.

Heizung und Klimaanlagen belasten die Augen ebenfalls, deshalb empfiehlt sich regelmäßiges Lüften der Räume. Im Winter können Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen, indem Sie Wasserschälchen auf die Heizung stellen.

Ebenfalls hilfreich sind benetzende Augentropfen, mit denen Sie über den Tag hinweg immer wieder die Augen befeuchten. Die Tropfen legen sich wie die Tränenflüssigkeit schützend über die Augenoberfläche und sorgen für ein angenehmes Gefühl.

 

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