WAS IST DIGITALER AUGENSTRESS?

Digitaler Augenstress Digitaler Augenstress
© Fotograf: doucefleur
Digitaler Augenstress

Smartphones, PCs, Tablets, TV und Spielekonsolen können unsere Augen im Alltag ganz schön stressen. Das bemerken wir meist erst, wenn es zu spät ist und die Augen beginnen zu jucken und zu brennen. Dann ist es höchste Zeit, etwas gegen den digitalen Augenstress zu unternehmen.

Was ist digitaler Augenstress?

Das digitale Zeitalter geht nicht spurlos an unseren Augen vorüber. Überall werden sie mit Bildschirmen konfrontiert, privat und in der Arbeit. Durch den ständigen Umgang mit digitalen Medien werden die Augen übermäßig strapaziert und trocknen aus. Dieses Phänomen bezeichnen Mediziner als digitalen Augenstress. Es ist in der Bevölkerung weit verbreitet und betrifft schon Kinder und Jugendliche, die viel Zeit vor dem Fernseher oder mit dem Tablet verbringen.

Derzeit beträgt die durchschnittliche Bildschirmnutzung zwischen fünf bis sieben Stunden täglich. Allein die Nutzung von Smartphone und Tablet macht heutzutage bereits zwei Drittel der gesamten Medienzeit aus. Da wir also den ganzen Tag auf Bildschirme starren, blinzeln wir weniger und die Augen werden nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt. Zudem sitzen wir oft in Büros, die im Winter geheizt und im Sommer per Klimaanlage gekühlt werden. Durch die trockene Luft können die Augen ebenfalls austrocknen. Der Tränenfilm reißt vorzeitig auf und verdunstet. Zurück bleibt ein ungeschütztes Auge, das anfällig für Reize und Krankheitserreger wird.

Zusätzlich tragen wir Brillen und Kontaktlinsen, um besser vom Bildschirm lesen zu können. Doch auch Kontaktlinsen stressen die Augen und machen sie anfällig für Entzündungen. Ein weiterer Stressfaktor betrifft ausschließlich Frauen: Die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel kann ebenfalls zu Augentrockenheit führen.

Wie äußert sich digitaler Augenstress?

Eine typische Folge von digitalem Augenstress sind trockene Augen, auch Sicca-Syndrom genannt. Trockene Augen machen sich bemerkbar durch Symptome wie

  • juckende Augen
  • brennende Augen
  • gerötete Augen
  • tränende Augen
  • müde Augen
  • Fremdkörpergefühl im Auge

Das Problem: Die Beschwerden treten meist erst in unserer zweiten Lebenshälfte auf. Auch wenn in jüngeren Jahren keine oder nur leichte Augenbeschwerden aufgetreten sind, kann sich die Dauerbelastung durch die Nutzung digitaler Medien mit fortschreitendem Alter massiv auf die Augengesundheit auswirken. Ab einem Alter von etwa 55 bis 60 Jahren ist oft eine dauerhafte und regelmäßige Therapie mit befeuchtenden Augentropfen die einzige Möglichkeit, die Beschwerden erträglich zu machen. Frauen haben zusätzlich das Problem, dass mit Beginn der Menopause der Östrogenspiegel absinkt, was zusätzlich trockene Augen verursacht.

Was kann ich gegen digitalen Augenstress tun?

Vorbeugen hilft besser als eine direkte Behandlung. Denn treten trockene Augen bereits dauerhaft auf, ist nur noch die Therapie mit Augentropfen zur Befeuchtung der Augen möglich. Deshalb sollten Sie schon jetzt an Ihre Augengesundheit denken und die Zeit vor dem Bildschirm und Nutzung von Smartphone und Tablet einschränken. In jedem Fall sollten Sie Ihren Augen öfter eine Pause gönnen, damit sie sich von den Strapazen erholen können. Außerdem empfiehlt sich eine präventive Augenpflege in Form von befeuchtenden und/oder pflegenden Augentropfen. Sie stabilisieren den Tränenfilm und halten das Auge geschmeidig. Achten Sie darauf, die Augenoberfläche immer gut zu benetzen, dann hält sie Krankheitserreger vom Auge fern und verhindert Reizungen durch Fremdkörper wie Staubkörnchen.

Wie Sie Ihre Augen zusätzlich entspannen:

  • Ein Spaziergang an der frischen Luft tut nicht nur dem ganzen Körper gut, sondern auch den Augen. Denn der Sauerstoff unterstützt die gestressten Augen bei der Regeneration.
  • Machen Sie bei der Arbeit jede Stunde eine kleine Pause, in der Sie für einige Minuten die Augen schließen oder aus dem Fenster in die Ferne blicken.
  • Lüften Sie die Räume regelmäßig durch, denn frischer Sauerstoff in den Räumen tut den Augen gut.

Denken Sie daran: Spätfolgen an den Augen durch digitalen Augenstress lassen sich kaum beheben. Deshalb entspannen Sie Ihre Augen schon jetzt und unterstützen Sie sie bei den Belastungen des Alltags.

 

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